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Bad Kohlgrub
Bad Kohlgrub ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Der Ort ist das höchstgelegene Moorheilbad Deutschlands. Der gesamte Ort ist als Heilbad seit 1948, der Gemeindeteil Gagers (das heutige Obere Kurgebiet) bereits seit 1878 beurkundet.
Die Gemeinde liegt in der Region Oberland auf 800–900 m Höhe am Fuße des zu den Ammergauer Alpen gehörenden Hörnle. Etwa acht Kilometer östlich des Ortes liegt der Staffelsee und das Murnauer Moos. Zum Ort gehören zahlreiche Weiler. Die Gemeinde liegt im Naturpark Ammergauer Alpen.


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Kloster Benediktbeuern
Das Kloster Benediktbeuern entstand als frühmittelalterliche Gründung im 8. Jahrhundert. Seine ersten Anfänge sind in ein tiefes Dunkel gehüllt, das kaum mehr zu lichten ist. Zeitgenössische Quellen darüber fließen spärlich, eine Gründungsurkunde fehlt. Die spätere Überlieferung über die Gründung stammt erst aus der Mitte des 11. Jahrhunderts.
Vom Jahre 1699 an entstand die barocke Klosteranlage. Bedeutende Künstler jener Zeit wie Kaspar Feichtmair, Stefan Kessler, Georg Asam, Johann Baptist Zimmermann, Johann Michael Fischer, Ignaz Günther, Johann Michael Feuchtmayer u.a. gaben dem Kloster seine heutige Gestalt.
Im Jahre 1250 umfasste die Klosterbibliothek in Benediktbeuern rund 250 Handschriften. Die berühmtesten unter ihnen sind die später hinzu gekommenen „Carmina Burana“ (Lieder aus Benediktbeuern), die größte Sammlung weltlicher und geistlicher Lieder des Mittelalters in Europa, aus dem 13. Jahrhundert. Die Texte, Lieder moralischen und satirischen Inhalts, Minne- und Trinklieder sowie geistliche Dramen, wurden überwiegend in Latein abgefasst.




Kloster Ettal
Die Stadt der Geigenbauer
Das Kloster Ettal ist eine Benediktinerabtei ( Abtei zu den heiligsten Herzen Jesu und Mariä ) im Dorf Ettal in Oberbayern und gehört der Bayerischen Benediktinerkongregation an.
Die Abtei liegt rund zehn Kilometer nördlich von Garmisch-Partenkirchen und südöstlich von Oberammergau. Das 1330 gegründete Benediktinerkloster ist heute ein beliebter touristischer Anziehungspunkt. Zum Kloster gehören landwirtschaftliche Betriebe, mehrere Gasthöfe, ein Hotel, ein Gymnasium sowie eine Destillerie und eine Brauerei.
Das Kloster betreibt eine auf seinem Gelände gelegene Brauerei, eine Destillerie ( zur Herstellung des Klosterlikörs und anderer Spirituosen wie Rakı ), ein direkt gegenüber dem Kloster gelegenes, bis ins 15. Jahrhundert zurückreichendes Hotel ( „Klosterhotel König Ludwig der Bayer“ ), mehrere Gasthöfe, eine Anzahl kleinerer Wirtschaftsbetriebe sowie eine Buchhandlung und einen Kunstverlag, 1994 wurde von Ettal aus das ehemalige Deutschordenskloster Wechselburg in Sachsen wiederbesiedelt. Dort betreiben die Mönche neben der Pfarrseelsorge auch ein größeres Gästehaus. Heute gehören zum Ettaler und Wechselburger Konvent 55 Mitglieder.




Die Wieskirche
Die Wieskirche, offiziell Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies, ist eine römisch-katholische Wallfahrtskirche im namensgebenden Ortsteil Wies der bayerischen Gemeinde Steingaden.
Die heutige Wieskirche wurde von den Brüdern Johann Baptist und Dominikus Zimmermann unter der Leitung von Abt Marinus II. Mayer im Stile des Rokoko erbaut. Der Bau brachte das Kloster Steingaden in große finanzielle Schwierigkeiten. So stiegen die Baukosten von den ursprünglich veranschlagten 39.000 Gulden auf schließlich 180.000 Gulden. Zusammen mit anderen Verpflichtungen führte dies zu einer finanziellen Gesamtbelastung, von der sich das Kloster bis zu seiner Auflösung während der Säkularisation im Jahre 1803 nie mehr ganz erholte.
1983 wurde die Wieskirche zum Weltkulturerbe erklärt, weil sie „ein Meisterwerk der menschlichen Schöpferkraft“ und ein „Zeugnis von einer kulturellen Tradition oder einer bestehenden oder untergegangenen Kultur“ darstellt.




Oberammergau
Die Stadt der Passionsspiele
Oberammergau ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen und liegt im Naturpark Ammergauer Alpen. Der gleichnamige Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung. Die Gemeinde liegt im Ammertal am Fluss Ammer. Bekannt ist Oberammergau vor allem durch die alle zehn Jahre stattfindenden Passionsspiele, die zuletzt im Jahr 2022 aufgeführt wurden, sowie die ortsansässigen Kunsthandwerker mit Herrgottschnitzern und die mit Lüftlmalerei verzierten Häuser. Sehenswerte Beispiele dieser barocken Malerei sind unter anderem die Fassaden am Forsthaus, am Mußldomahaus und am Pilatushaus.




Mittenwald
Die Stadt der Geigenbauer
Der Ort ist Deutschlands höchstgelegener Luftkurort. Die Mittenwalder Karwendelbahn ist die zweithöchste Luftseilbahn Deutschlands.
Die Gemeinde gilt, neben dem Musikwinkel im sächsischen Vogtland, als das bedeutendste deutsche Zentrum des Streich- und Zupfinstrumentenbaus unserer Zeit. Die Mittenwalder können in diesem Bereich auf eine über 300-jährige Tradition zurückblicken, als deren Begründer Matthias Klotz (1653–1743) gilt. Heute gibt es in Mittenwald ca. 10 selbständige Geigenbaumeister.




Votivkapelle
Die Votivkapelle in Berg am Starnberger See ist eine römisch-katholische Gedenkkapelle zur Erinnerung an den Tod des bayerischen Königs Ludwig II. Die Votivkapelle wurde von 1896 bis 1900 nach Plänen des Hofoberbaurates und ehemaligen Architekten Ludwigs II. Julius Hofmann errichtet. Sie ist dem heiligen König Ludwig IX. von Frankreich gewidmet. Vor der Kapelle steht eine sogenannte Totenleuchte.
Am 13. Juni 1886 starb König Ludwig II. unter ungeklärten Umständen im Starnberger See auf Höhe von Schloss Berg. Noch im selben Jahr spendete seine Mutter Marie eine Totenleuchte, die heute zwischen Seeufer und Votivkapelle aufgestellt ist. Im See wurde außerdem ein Kreuz errichtet, um die Stelle zu bezeichnen, an der Ludwig II. leblos aufgefunden worden war.
Den Grundstein zum Bau der Kapelle legte Prinzregent Luitpold am 10. Todestag des Königs im Juni 1896. Bereits vier Jahre später konnte die im neuromanischen Stil auf einem Betonfundament erbaute Kapelle geweiht werden.



