Rundtour Walchensee

Länge : ca. 26 km

Netto Fahrzeit : ca. 1,5 h

GPX-Daten ( Komoot )

komoot - seerunde walchensee  GPX

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) (m)
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Die Strecke

Walchensee ( St.Jakob )

Der Luftkurort Walchensee ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Kochel am See im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Er liegt auf einer Höhe von 803 m ü. NHN und hat 250 gemeldete Einwohner.

Um 1130 ließ Abt Konrad von Benediktbeuern nach Absprache mit Bischof Heinrich I. von Freising, dem das am Walchensee beteiligte Kloster Schlehdorf unterstand, am Westufer des Sees roden und machte mit einem ersten Haus für Fischer den Anfang der dortigen Besiedelung. Am 17. März 1291 weihte Bischof Wolfahrt von Roth-Wackernitz vom Bistum Augsburg die neu erbaute Kirche dem Heiligen Jakobus. 1712 wurde sie unter Leitung des Kirchbaumeisters Lucas Zeis im Barockstil neu erbaut und ist in dieser Form erhalten. 1440 wurde eine Mühle am Bach hart nördlich der Lobesau und der heutigen Bundesstraße 11 errichtet, die aber mangels Wasser ihren Betrieb bald wieder einstellte. 1494, zwei Jahre nach Fertigstellung der Alten Kesselbergstraße, erforderte der stärker werdende Besucherverkehr die Eröffnung einer Taferne im Ort. 1728 erweiterte das Kloster Benediktbeuern das bisherige Anwesen der Jägerfamilie Heiß zu einem Schwaighof für die Versorgung der Taferne. Die Familie Heiß siedelte um nach Altlach und versah von dort seine klösterlichen Jägerdienste.

ca. 5 km auf der Bundesstraße 11 bis Urfeld

Urfeld

Urfeld am Nordufer des Walchensees ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Kochel am See im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in Bayern. Er ist namensgebend für die Urfelder Bucht, dem nördlichsten Teil des Walchensees, der früher auch Urfeldersee genannt wurde. Auch der Urfelder Berg ist nach Urfeld benannt, eine Untiefe von 10 Metern oberhalb der Desselwand, die steil bis auf 180 Meter Tiefe abfällt.

1446 und 1510 noch „Urfahr“ genannt, wird der alte Überfahrplatz 1698 bereits als „Urfeldt“ bezeichnet. In Urfeld war schon in frühester Zeit eine Schiffshütte und wohl auch eine offene Blockhütte zum Unterstand. Dauernd besiedelt wurde der Platz erst um 1685 vom Klosterjäger Kaspar Sachenbacher vom „Seppenbauer“, Sachenbach 2, der das Häusl nur bestandsweise von Jahr zu Jahr besessen hatte. 1707 ließ Abt Eliland II. des Klosters Benediktbeuern „zu großer Bequemlichkeit der Reisenden das Jäger Häusl am Urfeld errichten, damit dieselben forderist (besonders) zur Winterzeit, da die Schneelähn (Lawinen) zu förchten“ mit einem Schiff könnten „bedienet werden, um der Gefahr zu entgehen.“ Kaspars Sohn Georg kaufte 1717 das Häusl. Neben der jährlichen Stift von 1 fl. musste er die Klosterherren über den See fahren und die Speise auf die Klosteralm am Jochberg tragen. 1846 wird eine kleine Wirtschaft für Fuhrleute über den Kesselberg eröffnet. Um 1870 wird das Blockhaus durch ein Hotel ersetzt. In Urfeld siedeln sich am Hang oberhalb des Sees zunehmend deutsche Intellektuelle an. Dazu gehören Musiker, Maler, Schriftsteller, Ingenieure, Ärzte und frühe Politiker der SPD. Nach Fertigstellung der Kesselbergstraße 1897 geht die bisherige Ruhe und Abgeschiedenheit in Urfeld verloren. Ab 1902 entwickelt sich im Hotel Post und Hotel Jäger am See moderner Hotelbetrieb mit internationalem Publikum. Von 1919 bis 1924 wird Urfeld eine Großbaustelle für Einlaufwerk und Stollen des Walchenseekraftwerkes. 1927 wird das ehemalige Haus „Waldwinkel“ der Baronin Friederike von Belli de Pino, geb. Freiin von Aretin zur Jugendherberge umgebaut. 1974 entsteht ein Apartmenthaus in Terrassenform und mit viel Beton. 2008 wird in dem aufwendig umgebauten Hotel Post das Walchensee-Museum der Friedhelm-Oriwol-Stiftung eröffnet.

Sachenbach

Sachenbach an der Sachenbacher Bucht nördlich der Halbinsel Hirschhörnl am Ostufer des Walchensees in Oberbayern besteht aus zwei Bauernhöfen und ist einer der 27 Ortsteile der Gemeinde Jachenau in Bayern.

Insel Sassau

Sassau ist die einzige Insel im Walchensee in Bayern. Sie ist 2,596 Hektar groß, unbewohnt und gehört wie die Seefläche politisch zur Gemeinde und deckungsgleichen Gemarkung Kochel am See im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Bayern, deren Zentrum sieben Kilometer nördlich liegt. Früher gab es noch eine zweite, sehr kleine Insel, die Katzeninsel, die heute mit dem Festland verbunden ist.

Die Insel gehörte bis zur Säkularisation 1803 zum Klostergericht Benediktbeuern und war dem dortigen Konvent Zufluchtsort in kritischen Zeiten. So hielten sich die Angehörigen des Klosters auch 1632, beim Einfall der Schweden während des Dreißigjährigen Krieges dort auf zusammen mit den Pretiosen des Klosters. Ebenso geschah es während des Spanischen Erbfolgekrieges. Aus dieser Zeit stammen die Grundmauern ehemaliger Gebäude, die Abt Eliland II. im Jahr 1703 dort errichten ließ und sie mit Serpentinen (lange Geschütze) und Kanonen zur Verteidigung verstärkte. Nach 1803 war das Kurfürstliche, ab 1806 das Königlich Bayerische Forstärar für die Insel zuständig. In dieser Zeit wurde im Auftrag von Max II. ein Kochherd auf der Insel errichtet. Ab 1885 gehörte die Insel als Distrikt XX zum Forstamt Jachenau. 1892 erwarb der königliche Hofmedicus Franz von Pfistermeister, Sohn des Franz Seraph von Pfistermeister die Insel. Sie blieb im Besitz der Familie bis zum Rückkauf durch die Bayerische Staatsforstverwaltung 1972. In den 1960er Jahren hatte der evangelische Pfarrer Detlef von Walter mit Duldung der Besitzer auf der Insel für seine Familie mehrere Blockhütten gebaut. Diese wurden 1972 geräumt und abgerissen.

Niedernach

Der Sandstrand in Niedernach am östlichsten Zipfel des Walchensees ist eine beliebte Attraktion, besonders bei Familien mit Kindern. Der Sandstrand ist jedoch nur bei Niedrigwasser verfügbar. Es gibt einen Parkplatz und eine Liegewiese mit Bänken und Schatten.

Einsiedl

Einsiedl ist ein Weiler am Südwestende des Walchensees. Er liegt an der Einmündung des Obernachkanals, der das Restwasser der Isar vom Kraftwerk beim Sachensee in den Walchensee bringt. Die kleine Siedlung Einsiedl hat nur wenige Häuser und ist Teil der katholischen Pfarrei Walchensee. Die Siedlung wird durch den Kanal in zwei Teile geteilt: Die Gebäude nördlich des Obernachkanals gehören zur Gemeinde Kochel am See, während die Gebäude südlich des Kanals, wie das Kraftwerk Obernach und das Jugendhaus Walchensee (ehemals Forsthaus Einsiedl), zur Gemeinde Jachenau gehören und zu Altlach gezählt werden. Die Landschaft ist hier wunderbar. In Einsiedl selbst finde ich die große Wiese direkt am Walchensee am schönsten. Hier kann man sich auf eine Bank setzen und den Blick über die Wellen des Sees gleiten lassen.

Zwischen dem Ort Walchensee und Einsiedl erstreckt sich die Halbinsel Zwergern in den See, die für ihre Ruhe bekannt ist, da die Durchgangsstraße B11 oberhalb durch den Wald führt. Einsiedl ist bekannt für seinen großen Nachtparkplatz für Camper. Außerdem ist hier der Startpunkt der Walchensee-Mautstraße am Südufer, die über Altlach und Niedernach in die Jachenau führt. Die umliegenden Gebiete bieten eine malerische Landschaft und sind bei Touristen für ihre Naturschönheit und Ruhe beliebt.

Walchensee ( Touristik Information )

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