Länge : ca. 33 km
Netto Fahrzeit : ca. 2 h
GPX-Daten ( Komoot )
Die Strecke


Votivkapelle
Die Votivkapelle in Berg am Starnberger See ist eine römisch-katholische Gedenkkapelle zur Erinnerung an den Tod des bayerischen Königs Ludwig II. Die Votivkapelle wurde von 1896 bis 1900 nach Plänen des Hofoberbaurates und ehemaligen Architekten Ludwigs II. Julius Hofmann errichtet. Sie ist dem heiligen König Ludwig IX. von Frankreich gewidmet. Vor der Kapelle steht eine sogenannte Totenleuchte.
Am 13. Juni 1886 starb König Ludwig II. unter ungeklärten Umständen im Starnberger See auf Höhe von Schloss Berg. Noch im selben Jahr spendete seine Mutter Marie eine Totenleuchte, die heute zwischen Seeufer und Votivkapelle aufgestellt ist. Im See wurde außerdem ein Kreuz errichtet, um die Stelle zu bezeichnen, an der Ludwig II. leblos aufgefunden worden war.
Den Grundstein zum Bau der Kapelle legte Prinzregent Luitpold am 10. Todestag des Königs im Juni 1896. Bereits vier Jahre später konnte die im neuromanischen Stil auf einem Betonfundament erbaute Kapelle geweiht werden.





Kloster Benediktbeuern
Das Kloster Benediktbeuern entstand als frühmittelalterliche Gründung im 8. Jahrhundert. Seine ersten Anfänge sind in ein tiefes Dunkel gehüllt, das kaum mehr zu lichten ist. Zeitgenössische Quellen darüber fließen spärlich, eine Gründungsurkunde fehlt. Die spätere Überlieferung über die Gründung stammt erst aus der Mitte des 11. Jahrhunderts.
Vom Jahre 1699 an entstand die barocke Klosteranlage. Bedeutende Künstler jener Zeit wie Kaspar Feichtmair, Stefan Kessler, Georg Asam, Johann Baptist Zimmermann, Johann Michael Fischer, Ignaz Günther, Johann Michael Feuchtmayer u.a. gaben dem Kloster seine heutige Gestalt.
Im Jahre 1250 umfasste die Klosterbibliothek in Benediktbeuern rund 250 Handschriften. Die berühmtesten unter ihnen sind die später hinzu gekommenen „Carmina Burana“ (Lieder aus Benediktbeuern), die größte Sammlung weltlicher und geistlicher Lieder des Mittelalters in Europa, aus dem 13. Jahrhundert. Die Texte, Lieder moralischen und satirischen Inhalts, Minne- und Trinklieder sowie geistliche Dramen, wurden überwiegend in Latein abgefasst.

